Schütz Bestattungen

Die richtige Vorsorge

Messestand von Schütz Bestattungen auf der Messe 60+ in Leopoldshafen mit persönlicher Beratung zu Bestattungsvorsorge und Bestattungsdienstleistungen.

Unser Rückblick auf die Messe 60+ in Leopoldshafen

Vorsorge ist ein Thema, das viele Menschen beschäftigt – und über das trotzdem oft erst gesprochen wird, wenn ein konkreter Anlass besteht. Umso mehr hat uns gefreut, wie offen, interessiert und persönlich die Gespräche bei der diesjährigen Seniorenmesse „Aktionstage 60 plus“ in Leopoldshafen waren.

Am vergangenen Wochenende wurde die Rheinhalle in Leopoldshafen zu einem lebendigen Treffpunkt rund um die Themen Älterwerden, Gesundheit, Pflege, Sicherheit, Freizeit – und natürlich Vorsorge. Rund 1.900 Besucherinnen und Besucher kamen zur Messe. Auch wir von Schütz Bestattungen waren mit einem Stand dabei und blicken auf einen Tag zurück, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Denn eines hat sich für uns wieder einmal sehr deutlich gezeigt: Vorsorge ist weit mehr als das Ausfüllen einiger Formulare. Vorsorge beginnt mit einem Gespräch.

Viele Menschen wollen vorsorgen – wissen aber nicht, wie sie anfangen sollen

„Ich wollte mich damit schon lange einmal beschäftigen.“

Diesen oder einen ähnlichen Satz haben wir an diesem Tag häufig gehört. Viele Menschen wissen durchaus, dass es sinnvoll sein kann, sich frühzeitig Gedanken über die eigene Bestattung zu machen. Trotzdem wird das Thema im Alltag immer wieder verschoben.

Das ist nachvollziehbar. Schließlich beschäftigt sich wohl niemand besonders gerne mit der eigenen Endlichkeit. Gleichzeitig erleben wir in unserer täglichen Arbeit, dass der erste Schritt oftmals viel weniger bedrückend ist, als Menschen zuvor befürchten.

Genau das konnten wir auch bei der Messe beobachten.

Viele Besucherinnen und Besucher kamen zunächst ganz unverbindlich zu unserem Stand. Man schaute sich die Unterlagen an, stellte eine erste Frage oder nahm unsere Broschüre in die Hand. Und aus einem kurzen „Was haben Sie denn da?“ entstand nicht selten ein längeres Gespräch.

Unsere Vorsorgebroschüre fand dabei tatsächlich reißenden Absatz – was uns natürlich sehr gefreut hat. Noch wichtiger war für uns aber etwas anderes: Die Broschüre war häufig der Türöffner für Gespräche, die weit über reine Sachinformationen hinausgingen.

Denn sobald man beginnt, sich mit den einzelnen Fragen auseinanderzusetzen, wird schnell deutlich, wie persönlich Vorsorge eigentlich ist.

Möchte ich eine Erd- oder Feuerbestattung? Gibt es einen Ort, der mir besonders wichtig ist? Soll die Trauerfeier eher klassisch oder ganz persönlich gestaltet werden? Welche Musik wünsche ich mir? Gibt es bestimmte Menschen, die beteiligt sein sollen? Und vor allem: Was möchte ich meinen Angehörigen einmal mit auf den Weg geben?

Besonders viel Gesprächsbedarf nach den Vorträgen

Auffällig war für uns, wie groß das Interesse gerade nach den Vorträgen der Messe war.

Viele Besucherinnen und Besucher hatten dort neue Informationen erhalten, Fragen entwickelt oder waren auf Themen aufmerksam geworden, über die sie vorher noch gar nicht nachgedacht hatten. Das führte anschließend zu zahlreichen Gesprächen an unserem Stand.

Und genau dafür sind Veranstaltungen wie die Aktionstage 60 plus so wertvoll.

Man kann sich informieren, zuhören, nachfragen und verschiedene Ansprechpartner kennenlernen – ganz ohne Zeitdruck und ohne dass bereits ein konkreter Trauerfall eingetreten sein muss.

Das macht einen großen Unterschied.

Wer zu uns kommt, nachdem gerade ein geliebter Mensch verstorben ist, befindet sich meist in einer emotionalen Ausnahmesituation. Dann müssen innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit zahlreiche Entscheidungen getroffen werden.

Bei einer Vorsorge ist die Situation eine völlig andere.

Hier darf man sich Zeit nehmen. Man kann überlegen, Fragen stellen, eine Entscheidung wieder verwerfen und später noch einmal darauf zurückkommen.

Es geht nicht darum, heute alles bis ins kleinste Detail festzulegen.

Es geht darum, überhaupt anzufangen.

Bei einem Glas Sekt wurden aus Gesprächen Begegnungen

Zu den schönsten Momenten des Tages gehörten für uns diejenigen, die sich gar nicht planen lassen.

Einige Besucherinnen und Besucher blieben länger bei uns am Stand. Bei einem Glas Sekt entwickelte sich aus einer ersten Frage plötzlich ein sehr persönliches Gespräch.

Es ging um verstorbene Partnerinnen und Partner, um Eltern, die man lange begleitet hatte, um eigene Vorstellungen vom Abschied und manchmal auch um Sorgen.

Wie möchte ich einmal bestattet werden?

Kann ich meinen Kindern Entscheidungen abnehmen?

Was passiert, wenn innerhalb der Familie unterschiedliche Vorstellungen bestehen?

Wie viel kann ich bereits heute regeln?

Und ist es eigentlich seltsam, sich schon mit seiner eigenen Beerdigung zu beschäftigen, obwohl man sich gesund fühlt und mitten im Leben steht?

Unsere Antwort darauf lautet ganz klar: Nein.

Im Gegenteil.

Eine gute Bestattungsvorsorge ist für uns kein Ausdruck davon, dass man ständig über den Tod nachdenkt. Sie kann vielmehr Ausdruck eines sehr bewussten Umgangs mit dem eigenen Leben sein.

Wir planen Versicherungen, Vollmachten, Testamente und unsere finanzielle Zukunft. Wir besprechen, was passieren soll, wenn wir einmal nicht mehr selbst entscheiden können. Warum sollte ausgerechnet der Abschied davon ausgenommen sein?

Vorsorge bedeutet auch Fürsorge für die Familie

Ein Aspekt spielte in vielen Gesprächen eine besonders große Rolle: die Angehörigen.

Viele Menschen möchten vorsorgen, weil sie ihre Kinder, Partner oder andere nahestehende Personen später entlasten möchten.

Denn nach einem Todesfall tauchen sehr schnell Fragen auf:

Was hätte sie gewollt?

Welche Bestattungsform hätte er gewählt?

Soll die Trauerfeier kirchlich sein?

Welche Musik hätte gepasst?

Wollte sie überhaupt eine große Trauerfeier?

Gab es einen bestimmten Friedhof oder vielleicht den Wunsch nach einer alternativen Bestattungsform?

Wenn darüber nie gesprochen wurde, müssen Angehörige diese Entscheidungen treffen – und dabei versuchen, im Sinne des verstorbenen Menschen zu handeln.

Das kann sehr belastend sein.

Eine Vorsorge kann hier Orientierung geben.

Dabei muss niemand seine gesamte Bestattung minutiös durchplanen. Schon einige grundlegende Wünsche können für die Familie später eine große Hilfe sein.

Vielleicht steht lediglich fest:

„Ich möchte eingeäschert werden.“

Oder:

„Bitte keine steife Trauerfeier.“

Oder:

„Dieses eine Lied soll unbedingt gespielt werden.“

Auch solche persönlichen Hinweise sind wertvoll.

Was gehört eigentlich zu einer guten Bestattungsvorsorge?

Diese Frage wurde uns auf der Messe ebenfalls häufig gestellt.

Eine Vorsorge kann sehr unterschiedlich aussehen. Manche Menschen möchten lediglich ihre wichtigsten Wünsche schriftlich festhalten. Andere möchten bereits konkrete Einzelheiten ihrer späteren Bestattung bestimmen.

Dazu können beispielsweise die gewünschte Bestattungsart, der Ort der Beisetzung, Vorstellungen zur Trauerfeier, Musik, Blumenschmuck oder Anzeigen gehören.

Daneben gibt es auch die Frage der finanziellen Vorsorge.

Wie können die Kosten einer späteren Bestattung abgesichert werden? Welche Möglichkeiten gibt es? Was ist sinnvoll und was passt zur persönlichen Situation?

Auch hierzu beraten wir individuell.

Uns ist dabei wichtig, dass eine Vorsorge kein starres Dokument sein muss, das nach der Unterzeichnung für immer unverändert bleibt.

Das Leben verändert sich.

Menschen ziehen um, Familien verändern sich, Wünsche entwickeln sich weiter. Eine Vorsorge darf deshalb selbstverständlich angepasst werden.

Entscheidend ist zunächst, die eigenen Gedanken festzuhalten und sie für Angehörige nachvollziehbar zu machen.

Unsere Broschüre als erster Schritt

Dass unsere Broschüre bei der Messe so gefragt war, hat uns besonders gefreut.

Denn genau dafür haben wir sie entwickelt: Sie soll helfen, einen Einstieg in ein Thema zu finden, das zunächst sehr groß wirken kann.

Man muss nicht sofort alle Antworten kennen.

Oft ist es einfacher, sich zu Hause in Ruhe mit einzelnen Fragen zu beschäftigen. Vielleicht spricht man anschließend mit der Partnerin oder dem Partner darüber. Vielleicht auch mit den Kindern.

Und vielleicht stellt man irgendwann fest:

Jetzt möchte ich meine Wünsche konkreter festhalten.

Dann sind wir gerne da.

Die vielen Gespräche auf der Seniorenmesse haben uns gezeigt, wie wichtig verständliche und niedrigschwellige Informationen sind. Manchmal braucht es eben keine große Entscheidung, sondern zunächst nur eine Broschüre, eine Frage und jemanden, der zuhört

Über den Tod sprechen heißt auch, über das Leben zu sprechen

Was uns von diesem Messetag besonders bleibt, sind nicht die Zahlen und auch nicht die Menge der verteilten Broschüren.

Es sind die Begegnungen.

Menschen erzählten uns von ihren Familien, von früheren Beerdigungen, die sie berührt haben, von Dingen, die sie selbst einmal anders machen möchten, und von Erfahrungen, die sie geprägt haben.

Dabei wurde auch gelacht.

Das mag im Zusammenhang mit Bestattung zunächst überraschend wirken. Für uns gehört es jedoch dazu.

Wenn wir über einen Menschen sprechen, sprechen wir schließlich über sein Leben. Über seine Eigenheiten, seine Lieblingsmusik, seine Familie, seinen Humor und über Geschichten, die man nie vergessen möchte.

Und genau deshalb möchten wir auch Vorsorge nicht ausschließlich mit Tod und Verlust verbinden.

Es geht vielmehr um die Frage:

Was ist mir wichtig – und was soll von meinen Wünschen einmal bekannt sein?

Danke für die vielen offenen Gespräche

Wir möchten uns bei allen bedanken, die uns bei den Aktionstagen 60 plus in Leopoldshafen besucht haben.

Danke für das Interesse.

Danke für die vielen Fragen.

Danke für die persönlichen Geschichten.

Und besonders danke für das Vertrauen, das uns in einigen sehr intensiven Gesprächen entgegengebracht wurde.

Manche Begegnung begann ganz unverbindlich mit unserer Broschüre und endete eine ganze Weile später bei einem Glas Sekt mit einem Gespräch über das Leben, den Tod und darüber, was wirklich wichtig ist.

Genau solche Gespräche zeigen uns, warum wir unsere Arbeit so verstehen, wie wir sie verstehen: Bestattung bedeutet nicht nur Organisation. Es geht um Menschen, Beziehungen, Erinnerungen und darum, gute Lösungen für sehr persönliche Situationen zu finden.

Sie möchten sich ebenfalls mit Ihrer Vorsorge beschäftigen?

Dann müssen Sie nicht warten, bis es einen konkreten Anlass gibt.

Vielleicht nehmen Sie sich zunächst einfach etwas Zeit und überlegen:

Was wäre mir wichtig?

Was sollen meine Angehörigen einmal wissen?

Gibt es Entscheidungen, die ich ihnen gerne abnehmen würde?

Und welche Fragen möchte ich selbst noch klären?

Gerne begleiten wir Sie dabei.

Bei Schütz Bestattungen können Sie sich unverbindlich über die Möglichkeiten der Bestattungsvorsorge informieren und Ihre persönlichen Fragen mit uns besprechen.

Denn wenn wir eines von der Messe 60+ in Leopoldshafen mitnehmen, dann dieses:

Über Vorsorge zu sprechen muss weder schwer noch bedrückend sein. Manchmal beginnt ein gutes Gespräch einfach mit einer Broschüre – und vielleicht mit einem Glas Sekt.

Inhaltsverzeichnis
Silvia und Daniel Schütz von Schütz Bestattungen stehen nebeneinander und blicken freundlich in die Kamera.